Der Mauerpark zur DDR-Zeit

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Der Mauerpark im Prenzlauerberg ist heute ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen und Berliner. Vor allem an Wochenenden wird der Park zum Szenetreff für Jung und Alt mit Flohmarkt, Grillen, Graffiti und Karaoke. Hier herrscht dann das pralle Leben. Lange Zeit war hier allerdings der Tod ein steter potentieller Gast, als dieses Gelände noch Teil des »Todesstreifen« der Berliner Mauer war. arrow_forwardmehr

»Und Grüß mich nicht Unter den Linden« - Heinrich Heine in Berlin

Portraitzeichnung Heinrich Heine 1929

Heinrich Heine war 23 als er im März des Jahres 1821 nach Berlin kam, um an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität zu studieren. Wegen einer Duellaffäre von der Göttinger Universität relegiert, von der dortigen Burschenschaft wegen Vergehens gegen die Keuschheit ausgestoßen, fand er in Berlin das Geist und Sinne anregenden Umfeld einer Großstadt, das ihn auch künstlerisch inspirierte. arrow_forwardmehr

In guten wie in schlechten Zeiten - Eine Liebesgeschichte in Preußen

Tagebuchseiten von Marie von Gersdorff

Ein im Berliner »Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz« vorgestelltes Tagebuch offenbart das private Schicksal einer unverheirateten Adeligen kurz vor dem Ende der Monarchie und erzählt eine anrührende und dramatische Liebesgeschichte geprägt durch die gesellschaftlichen Umstände der damaligen Zeit. arrow_forwardmehr

Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs - Von Anfang an verkalkuliert

Vorbeimarsch von deutschen Truppen an Adolf Hitler (auf einer Böschung erhöht stehend und grüßend), September 1939

In den frühen Morgenstunden des 1. September 1939 begann der lange vorbereitete Überfall auf Polen durch die deutsche Wehrmacht. Die Hoffnung der deutschen Führung England aus dem Krieg heraushalten zu können war Wunschdenken geschuldet gewesen - man hatte sich von Anfang an verkalkuliert. arrow_forwardmehr

Tot am Schwedter Steg - Die Berliner Mauer

Klaus Jürgen Kluge / Foto: BStU, MfS, AS 754/70, Bd. 5, Nr. 1

Vor fast genau 53 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer. Anfangs eine von bewaffneten geschützte Stacheldraht-Barriere, wurde diese in den 18 Jahren ihres Bestehens zu einem nahezu unüberwindbaren Bollwerk ausgebaut. Unter den 138 Menschen, die an der Berliner Mauer getötet wurden, war auch Klaus-Jürgen Kluge, an dessen Flucht hier nun kurz erinnert werden soll. arrow_forwardmehr

Die »Balkonreden« Wilhelm II. - Zum Ausbruch des Ersten Weltkrieg

Wilhelm II. hält eine Balkonrede auf dem Balkon von Portal V am 1. August 1914

Aus Anlass des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs vor fast genau 100 Jahren wendete sich der Deutsche Kaiser Wilhelm II. zweimal vom Balkon des Berliner Stadtschlosses aus an eine davor versammelte Menschenmenge. Er liefert mit den sogenannten »Balkonreden« ein zeitloses Beispiel politischer Propaganda in Kriegszeiten. arrow_forwardmehr